ULRICH ZEUGE I N F O R M I E R T |
| Licht und Leben | Vergleicht man die Zeitspanne seit sich der
Mensch auf der Erde entwickelt, mit der Länge eines Zollstocks, dann sind die letzten 3
mm der Zeitpunkt an dem der Mensch erstmalig mit einer Fackel ( Kunstlicht ) eine Höhle
beleuchtet hat. |
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| Die positive Wirkung des Sonnenlichts auf den menschlichen Körper und die Psyche sind wissenschaftlich nachgewiesen. Für das Wohlbefinden ist nicht nur eine ausreichende Helligkeit entscheidend, sondern vor allem auch die Zusammensetzung des Lichtes. Dabei ist Tageslicht dem herkömmlichen künstlichen Licht weit überlegen. Deshalb sollte es auch bestens genutzt werden und möglichst weit in die Büroräume hinein fallen. Von einem gut geregelten Sonnenlichteinfall gehen anregende Wirkungen auf den Menschen aus, da unterschiedliche Helligkeiten und Farbigkeiten im Tagesrhythmus erhalten bleiben. |
| Gesund zu sein, ist mehr als nicht krank zu sein. Es umfasst ein Gefühl von Wohlbefinden sowohl in körperlicher als auch in seelischer und psychischer Hinsicht. |
| Kranksein als Abweichung
zur Norm Gesundsein |
Bis heute hat sich in der Medizin, der Sozialversicherung, aber auch in unserem Alltagsverständnis eine Sichtweise erhalten, wonach Krankheit als Abweichung von der Norm Gesundheit gilt. Ob jemand gesund oder krank ist, wird in der Regel durch die Labormedizin festgestellt. Messungen unterschiedlicher Sachverhalte wie Blutfettwerte, Zucker, Blutdruck usw. dienen dazu, Krankheiten zu erkennen. Was fehlt ist eine positive Definition von Gesundheit und entsprechende medizinische Konzepte. |
| Gesund ist, wer
nicht krank ist |
Tägliche hohe psychische Belastungen am Arbeitsplatz können bspw. ganz unspezifische Beschwerden auslösen, wie ständiges Angespannt sein, Nervosität usw. Man ist im medizinischen Sinn nicht krank, aber ist man gesund? Zumal sich langfristig daraus ernsthafte Erkrankungen entwickeln können. |
| Wohlbefinden:
Gesund sein ist mehr, als nicht krank zu sein |
Im Rahmen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde das dem Krankheitsbegriff zugrundeliegende Menschenbild kritisiert, das den Menschen mit einer Maschine gleichsetzt und zum Objekt von Schutzaufgaben macht. Gleichzeitig hat sie einen Gesundheitsbegriff entwickelt, der sich ganzheitlich am Menschen orientiert und ihn als physisch-psychisches und soziales Wesen begreift, das seine Arbeits- und Lebensbedingungen mitgestaltet. |
"Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur des Freiseins von Krankheiten und Gebrechen." |